Deutsche 12 Stunden Indoor Mountainbike-Meisterschaft

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Am vergangenem Samstag starteten die Blau-Gelben MTB-ler Peter, Florian, Viktor und Karl beim 12h Indoor MTB Rennen im niedersächsischen Rotenburg an der Fulda. Bereits am Freitagabend wurden die Startunterlagen abgeholt und die Zimmer in der nahegelegenen Jugendherberge bezogen. Zum gemütlichen Abendausklang gehörte noch der Besuch der Pizzeria im Schlosspark, um die leeren Speicher mit den am nächsten Tag kommenden Kohlenhydraten aufzufüllen.

Die Nacht verlief recht ruhig, nur der Wecker beendete diese schon um 5:45 Uhr. Das Frühstücksbuffet war um 6 Uhr reichlich bestückt und lies keine Wünsche offen. Um 7 Uhr wurde schließlich das Fahrerlager in der Göbels Hotel Arena bezogen. Nach den letzten Vorbereitungen und einer kurzen Einführungsrunde (gleich mit einem Sturz in einer der vielen Spitzkehren meinerseits; irgendwie bremsen die Scheibenbremsen anders als die alten Felgenbremsen) war die Zeit bis zum Start nicht mehr lang.

Pünktlich um 8 Uhr starteten die 6er-Teams, mit 20 sec. Rückstand die 4er-Teams, weitere 20 sec. später die 2er-Teams mit Peter, der mit mir in dieser Wertung an den Start ging, Viktor mit seiner Partnerin Cemille von den Sturmvögeln aus Mülheim und anschließend noch die Solofahrer, wo auch Florian mitmischen wollte.  Mit den 80 Fahrern in den unterschiedlichen Kategorien war die ca. 1,5 km lange Runde gut gefüllt. Nach dem Start ging es gleich nach draußen, in eine kurze asphaltierte Abfahrt, die mit Strohballen zum Umfahren verlangsamt wurde. Nach den ersten beiden  Spitzkehren befand man sich im einzigen technischen Teil, dem Singletrail. Am tiefsten Punkt der Strecke ging es weiter durch div. Engstellen in die unterste Etage des Parkhauses. Hier konnte man sich kurz erholen, aber schon auf der nächsten Plattform mussten sämtliche Betonpfeiler im Slalom umfahren werden. Der glatte Industrieboden trug dazu bei, dass dies mit sehr viel Gefühl bewältigt werden musste um keine Bekanntschaft mit dem selbigen zu machen. Nach insgesamt 4 Parkhausetagen kam die Ausfahrt, die unendlich lang und steil erschien, vor allem im späteren Rennablauf. Oben angekommen ging es nach einer weiteren Spitzkehre wieder einige Höhenmeter hinunter und wieder rauf, bevor man die Göbel Hotels Arena wieder erreichte. Hier konnte man entweder in die Wechselzone oder die nächste Runde in Angriff nehmen. Vorher musste jedoch noch die Tribüne über eine Rampe erklommen werden und wie sollte es sonst sein, etliche Kurven bzw. Spitzkehren bewältigt werden.

Während Florian einsam seine Runden ziehen musste, entschieden wir uns alle 45min zu wechseln. So kam um 8.45 Uhr mein erster Renneinsatz mit dem neuen Bike. Nachdem ich Sturzspitzkehre aus der Einfahrrunde gemeistert habe, lernte ich gleich in der ersten Runde die Tücken des Parkhausbodens kennen. Selbstverständlich wieder eine Rechtskurve mit der Folge auf das gleiche Knie zu fallen. Bis auf eine kleine Prellung bedeutete das aber keine weiteren Nachteile. Ziemlich gleichmäßig zogen wir unsere Runden, draußen mit leichtem Schneefall und Frost, drinnen schön warm und trocken.

Viktor verfolgte mit seiner Partnerin die Strategie des 5 Runden-Wechsels, sodass sie alle 25 min. im Einsatz waren. Schon früh übernahmen sie die Führung in der Mixed 2er Wertung die sie bis zum Schluß nicht mehr abgaben. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH nochmal meinerseits!!! Florian festigte zunächst nicht nur seinen 6. Platz, sondern fuhr in den ersten Stunden bis auf den 4. der Solofahrer vor. Peter und ich drehten unsere Runden ohne große Ambitionen, freuten uns umso mehr, als nach der Hälfte der Zeit die ersten Teams mit Rundenrückständen auf der Zeitnahmeleinwand erschienen. Leider musste ich zu diesem Zeitpunkt auch feststellen, dass ein „alter Mann“ kein Eilzug mehr ist. So kam in den Anstiegen nun das kleine Kettenblatt zum Einsatz. Zwar etwas langsamer aber fest entschlossen bewältigte ich nun wie eine Dampflok meine Runden. Bis auf 2 kleine Kettenklemmer hatten wir bis kurz vorm Schluss keinerlei technische Schwierigkeiten. In der Hoffnung, den minimalen Vorsprung von wenigen sec. ins Ziel zu retten wechselten wir im letzten Turn unsere Taktik und der eindeutig schnellere Peter sollte das Ding ins Ziel schaukeln. So gab ich in den letzten Runden noch alles und übergab ca. 20 min vor Zielschluss den Staffelstab in Form einer Wäscheklammer an Peter. Hier gab es das größte Malheur des Tages, ein Kettenriss gleich hinter dem Singletrail. So musste er den größten Teil der Strecke laufen, lediglich in den Abfahrten konnte er die Erdanziehungskraft ausnutzen. Rechtzeitig um kurz vor acht erreichte er noch das Ziel, sodass die Runde noch in die Wertung einging. Leider fehlten am Ende nur 7 sec. zu Platz 14, was aber der guten Erinerung an die Veranstaltung nichts ändern konnte. 2014 = neues Jahr, neues Glück!

Nach dem Zieleinlauf noch schnell wieder alles eingepackt ging es wieder zur Jugendherberge. Schnell noch geduscht war dann der Tag aber auch schnell zu Ende. Alle in allem eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit einem großen Empfehlungsfaktor. Auch unseren Betreuern, meiner Frau Petra und Florians Eltern hat es sehr gut gefallen und mein Dank gilt vor allem ihnen, denn so konnten wir Fahrer uns voll auf unser Rennen konzentrieren.

Blaugelbkarl

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