RSV Blau-Gelb auch beim Zeitfahren vertreten

Sven Grothe im zehnten Jahr erfolgreich. Nach einem Hoch der teils schon zur Institution gewordenen Zeitfahrserie baute die Zahl dieser Wettkampf- und Trainings-Plattformen in jüngster Zeit rapide ab. Von den drei maßgeblichen Veranstaltungen blieb inzwischen nur die Mutter dieser sportlichen Bewegung in unserer Region erhalten. Dabei mangelte es nicht an leistungsstarker Amateur- und Hobbyfahrern. Es steht wohl mehr der hohe Organisationsaufwand sowie die Einschränkungen durch gesetzliche Rahmenbedingungen als Knockout-Faktor im Vordergrund. Dennoch fokussieren sich die Besten der auch als „Kampf gegen die Uhr“ bezeichneten Sportart mit reger Teilnahme nach wie vor auf die Trainingsplattform des Duisburger Zeitfahr-Cup. Wo sonst sollte man diese radsportliche Königs-Disziplin unter vergleichsweise optimalen Bedingungen und präziser Zeitnahme auch trainieren. Einer dieser Protagonisten ist Sven Grothe, der sich neben den Langdistanzen dieser leistungsorientierten Spezialdisziplin verschrieben hat. Im Jahr 2018 kann er nun auf das zehnte Jahr der Teilnahme beim inzwischen 29ten Duisburger Zeitfahr-Cup zurückblicken. Er erinnert sich: „In früheren Jahren nahm ich an allen drei Zeitfahrserien der Region parallel zur RTF- und Marathon-Saison Teil. Da kam man bei fast 30 Läufen in der Saison, schonmal auf zwei Wettkämpfe pro Woche. Dies mit maximalem Laktatschub und befreiender Sauerstoffarmut im Kopf nach queren der Ziellinie. Neben dem Beruf auch trainingstechnisch immer eine Herausforderung die eiserne Disziplin erforderte. Heute wird mit 10 - 11 Läufen im Jahr nicht mehr so viel gefahren, doch durch die enorme Leistungsdichte ist es nicht einfacher geworden. Als Beispiel: Um Vierzigster in der Gesamtwertung zu werden, muss man schon in der Lage sein ein 40-er Stundenmittel, egal ob Gegenwind, hügelig, kalte oder heiße Witterung, in den Asphalt zu brennen. Schaut man vergleichsweise auf den Profibereich, braucht sich mancher Teilnehmer, hier am Austragungsort in Raesfeld nicht zu verstecken. Hier purzeln auch schon mal Streckenrekorde auf oft längeren Distanzen als bei UCI-Wettbewerben, die mit einem Durchschnitt jenseits der 50 Stundenkilometer gemessen werden“. Die Strapazen in dieser leistungsorientierten Form des Radsports sind dabei enorm. Doch der Spaß dabei besteht aus der Verschmelzung von Mensch und Technik zu einer auf Geschwindigkeit fokussierten Leistungseinheit. Sowie aus dem tüfteln an noch aerodynamischeren Verhalten und Ausrüstungsgegenständen sowie die große Kameradschaft unter den vermeintlichen Konkurrenten. Auch in diesem Jahr gehört Sven Grothe wiederholt zu den glücklichen Pokalgewinnern. Mit dem dreizehnten Platz im Duisburger Zeitfahr-Cup, seinem zehnten Erfolg ohne Unterbrechung, wir dieser Pokal einen Ehrenplatz in der Vitrine finden.

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