Siegerehrung im Cycletec-Pokal

Zum Abschluss einer langen Radsportsaison ging es für Blau-Gelb Sportlerin Verena Grothe am Samstag den 19.11. nach Krefeld. Anlass waren die Feierlichkeiten zur Ehrung der schnellsten Einzel-Zeitfahrer im Rahmen des NRW-Cycletec Pokals. Über 120 Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet und den Niederlanden waren in diesem Jahr dort angetreten um in dieser, auch als Formel-1" des Radsports bezeichneten Disziplin zu Punkten. Diese sehr schwere Zeitfahrserie wurde von April bis Oktober an Wochenenden mit 10 Läufen bei jedem Wetter in allen Altersklassen ausgefahren. Besonders der hohe technische Anspruch des Rennkurses im Krefelder Hafengebiet mit Streckenlängen zwischen 11,22,33 und 44 Km war wohl mehr als Wettkampf orientiert zu bewerten. Schuld waren neben dem heftigem Wind entlang des Krefelder Rheinufers, die vielen Richtungswechsel und abrupten Wenden auf Fahrbahn und in Kreisverkehren. Zitat der Junioren-Fahrerin Grothe: Ohne permanente Laktatschübe und Puls am Anschlag ging hier gar nichts! " ...und fügt noch hinzu: Bei Radrennen lässt sich wenigstens hin und wieder im Windschatten kurz verschnaufen." Trotz dieser Widrigkeiten konnte Grothe sich von Beginn an erstaunlich gut mit der schwierigen Streckenführung arrangieren und fuhr bereits zum Prolog der Serie einen 37er Schnitt. Eine Besonderheit der Serie, die den Athleten noch mehr Härte und Allround-Fähigkeiten abverlangte, war neben dem Mannschaftszeitfahren, die in diesem Jahr ausgetragene Wertung: Champion of the champions". Zusätzlich zu den Zeitfahrwettbewerben, wurden noch Bergzeitfahren und Sprintwertungen zu verschiedenen Terminen ausgefahren. Der beste aus dieser Kombination von drei Disziplinen konnte diese Wertung dann für sich entscheiden. Auch Oberhausens Marathon Mann" Manfred Nowak war erfolgreich. Der Sterkrader Radsportler gewann nach 2010 erneut souverän in der Masters Klasse. ( Ü 60 ) Der ebenfalls wiederholte Sieg in der Juniorrinnen-Klasse durch die Blau-Gelb Sportlerin rundete des Ergebnis für die Oberhausener Zeitfahrspezialisten ab. Für Grothe in diesem Jahr bereits die dritte Podiumsplatzierung bei einer Zeitfahrserie, und nahezu eine Mammut-Leistung. (Die WAZ/NRZ berichtete.) Denn insgesamt wurden neben unzähligen Radrennen, und anderen Wettbewerben, 21 Zeitfahrwettbewerbe in 2011 bestritten bei denen der Sportler seinen Körper jedesmal an die anaerobe Schwelle führt. Nun geht es für die Sportlerin in die wohlverdiente regenerative Phase um ende November in Vorbereitung auf 2012 ins Wintertraining einzusteigen.

Sven

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